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Staubsauger

Beim Kauf eines Bodenstaubsaugers haben Sie die Wahl zwischen den klassischen Geräten mit Staubsaugerbeutel und solchen ohne, sogenannten beutellosen Staubsaugern. Bei diesen wird der aufgesaugte Schmutz mit der Zyklontechnik in einem wiederverwendbaren Behälter gesammelt, der dann ausgeleert werden kann.

Beutelloser Staubsauger von Bosch
Miele Saugrobotoer RX1
Bodenstaubsauger von Miele
Bodenstaubauger von Siemens

Beutellos oder mit Staubbeutel?

Was die Verbreitung betrifft, werden momentan immer noch gut doppelt so viele Staubsauger mit Beutel wie ohne Staubbeutel verkauft. Das dürfte in erster Linie daran liegen, dass die herkömmlichen Beutelsauger in der Anschaffung preiswerter sind als die beutellosen Modelle: Qualitativ hochwertige Staubsauger mit einer guten Saugleistung sind hier schon unter 100,- Euro zu bekommen. Tatsächlich gibt es auch schon einige beutellose Staubsauger um die 100,- Euro, allerdings lässt hier meist die Saugleistung zu wünschen übrig und sie sind alles andere als leise.

Was spricht für einen Staubsauger mit Staubbeutel?

Der Preis. In kleinen Haushalten ohne Haustiere reicht in den meisten Fällen ein herkömmlicher Beutelsauger, da die Folgekosten durch den Nachkauf von Staubsaugerbeuteln überschaubar sind und die Differenz zum höheren Kaufpreis eines beutellosen Saugers nicht erreichen. Außerdem sind Staubsauger mit Staubbeutel meist etwas leiser, da es keine Geräusche vom Windwirbel gibt.

Was spricht für einen beutellosen Staubsauger?

Je größer die Fläche, die Sie reinigen, desto eher rentiert sich ein Staubsauger ohne Staubbeutel. Auch in Haushalten mit Kindern oder Haustieren kann sich ein beutelloses Gerät lohnen, da hier häufiger gesaugt wird, der Staubbehälter also schneller voll ist. Wenn dieser dann nicht ausgetauscht werden muss, sondern einfach in den Hausmüll entleert und wiederverwendet werden kann, rentiert sich der höhere Kaufpreis durch entfallende Kosten für neue Staubsaugerbeutel.

...oder doch lieber ganz automatisch?

Die automatischen Saugroboter klingen verführerisch: nie wieder staubsaugen! Leider ist das in der Realität doch nicht ganz so, denn die wuseligen Haushaltshelfer haben in verwinkelten Ecken oder bei unterschiedlichen Bodenbelägen Schwierigkeiten. Gleiches gilt auch für langflorige Teppiche. Dort kann es vorkommen, dass sich das Gerät verfängt, verkantet oder das Objekt als Hindernis wahrnimmt und entsprechend nicht reinigt. In solchen Fällen ist das Staubsaugen Hand leider der einzige Weg für wirklich saubere Böden.

Denoch: Ein Saugroboter kann die Abstände zwischen den Reinigungsintervallen deutlich vergrößern, und Sie haben solange dennoch einen oberflächlich sauberen Fußboden.

2000 Watt Saugleistung - muss das sein?

Nein. Abgesehen davon, dass die Leistungsaufnahme eines Staubsaugers seit 2014 auf 1600 Watt begrenzt ist. Ab 2017 dürfen es sogar nur noch 900 Watt sein. Die Saugleistung steht aber in keinem direkten Zusammenhang zur Leistungsaufnahme des Motors. Für eine gute Saugleistung ist vielmehr die Konstruktion des Gerätes verantwortlich. Es überrascht daher kaum, dass in den aktuellen Tests der Stiftung Warentest, die Geräte über 1200 Watt gar nicht mehr testete, die Qualitätsmarken Bosch, Siemens und Miele ganz weit vorn landeten.

Energielabel für Bodenstaubsauger

Neu seit 2015: Das Energielabel für Staubsauger.

Seit April 2015 gilt auch für Staubsauger das, was auch für Waschmaschinen oder Kühlschränke gilt: Ohne Energielabel geht nichts mehr. Dabei sind die Geräte, die den sparsamsten Stromverbrauch haben, in der Energieeffizienzklasse A eingeordnet.

Hier finden Sie auch den tatsächlichen durchschnittlichen Jahresverbrauch (bei 50 Reinigungen von 87 qm Wohnfläche).

In den vier Kästchen unten werden zusätzlich oben links die Staubemissionsklasse, oben rechts der Schallleistungspegel, unten links die Teppichreinigungsklasse und unten rechts die Hartbodenreinigungsklasse angegeben. Mit diesen Angaben können Sie ganz einfach das individuell für Sie beste Gerät aussuchen.

Sind Akkusauger eine Alternative?

Für den großen Hausputz sicherlich nicht, denn die Leistung der Akkusauger lässt proportional zum Ladestand des Akkus nach. Es kann also gut sein, dass ein Akkusauger zwischendrin eine Pause braucht. Wer damit leben kann, für den sind Akkustaubsauger sicherlich eine Option, denn dafür stolpert man über kein langes Kabel mehr.

Praktisch sind auch kleine Akku-Handsauger, mit denen man im Handumdrehen und unkompliziert kleine Verschmutzungen oder den Frühstückstisch säubern kann.

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